Dalkeman Gütersloh – perfekter Start in die Triathlonsaison

Gestern waren wir beim Dalkeman in Gütersloh – mittlerweile unser dritter Start dort und wird wohl auch nicht unser letzter sein, auch wenn wir normal die Schwimmbadtriathlons nicht so sehr mögen.
Dort gibt es jedoch eine perfekte Organisation, tolle Strecken und das Wetter hat bis jetzt auch immer gut mitgespielt. Dieses Jahr waren auch Vereinskollegen am Start, zwei auf der Kurzdistanz und einer bei den Jugendlichen.
Wetter war besser wie gedacht, die Wolken lichteten sich auch wieder zum Schwimmstart, so das wir doch 15+ Grad hatten, ein bisschen Sonne und einen nicht zu verachtenden Westwind.
Ablauf ist dort immer sehr geschmeidig, kurz vor dem Start Wettkampfbesprechung, einteilen in die Bahnen, als ich ins Wasser sprang waren es noch drei Minuten bis zum Start, das reichte dann noch für eine ‚halbe‘ Bahn einschwimmen, eher Test ob die Schwimmbrille auch sitzt.
Kurz geklärt wie die Schwimmzeiten sind, ich hab mich mit meinen anvisierten 8:45 dann zwischen die zwei schnelleren (7:30/8:00) und dem Neunminutenmann eingereiht, was dann auch perfekt passte. Ich verstand zwar nicht warum die 7:30 Schwimmerin den 8er vor lies, aber das war ja nicht mein Problem. Innerhalb der ersten 50 irgendwann eingereiht und dann schön die Füße gehalten. Auf den zweiten 200 ist dann die 7:30er Schwimmerin an dem 8er vorbei und so habe ich mich an dem festgebissen. Lief ganz gut und im Endeffekt habe ich nur auf der letzten Bahn so 2-3 Meter reißen lassen. Nach dem Ausstieg und ablegen der Badekappe dann beim los laufen die Uhr gedrückt und die zeigte 8:42 an, das war schon mal super, ein paar Sekunden kann ich noch abziehen, da ich schon beim anzählen zum Start die Stopuhr starte um gut weg zu kommen.
Wechsel lief auch gut, zügig zum Wechselplatz, möglichst versucht den Puls schon zu drücken, dann Brille, Helm, Schuhe, Startnummer – Garmin umgesteckt und los. Gut aufs Rad gekommen und los. Konnte nach dem Start direkt einige einsammeln, Wattmesser zeigte Werte um die 300 an, Tacho ging hoch bis 42, gefühlt ein bisschen hart, aber da es erst mal ums einsortieren ging hab ich das beibehalten bis zur ersten Links-/Rechts Kombination. Kurz danach wurde ich dann auch von dem einzigen Radfahrer heute überholt. Kurz vor der Wende konnte ich dann grob durchzählen und feststellen dass ich so ca. auf Platz 6 lag im Starterfeld. Bis Ende der ersten Radrunde passierte dann nicht viel, gefühlt war es etwas langsamer auf dem Rückweg, der Westwind drückte dann doch etwas. Wattmesser pendelte so bei 250-260 Watt, was schon mal im anvisierten Bereich lag. Gegen Ende der ersten Radrunde bekam ich dann zwei weitere Radfahrer in Schlagnähe, die ich dann bis zur besagter Links-/Rechtskombi auch überholen konnte. Danach war dann nichts mehr in direkter Schlagweite, so hieß es Tempo halten und sich schon mal aufs Laufen vorbereiten. Als ich in die Wechselzone einlief musste ich nur bis drei zählen um alle Räder zu erfassen die schon da standen .
Mit offiziellen 30:58 Minuten war das die viertbeste Zeit im Starterfeld der Sprintdistanz, in meiner AK die schnellste, die Radform ist echt super dieses Jahr. Im angelegten Stravasegment konnte ich dann auch sehen das ich absolut gleichmäßig gefahren bin, erste Runde 14:51 zu 14:52 in der zweiten Runde.
Wechsel zum Laufen lief flüssig und schnell, jedoch wurde ich beim rauslaufen aus der Wechselzone vom ersten Läufer überholt. Insgesamt war es aber zuerst mal recht einsam, mein Tempo gefühlt gut, der Kurs ist nur ziemlich hakelig. Bis Ende der ersten Laufrunde zogen ein/zwei weitere Läufer an mir vorbei, die aber alle ziemlich jung aussahen. Bei Km 3 auf die Uhr geschaut und die zeigte 55:xx an, also eine 1:03er Zeit sollte drin sein. Auf der Strecke wurde es nun auch etwas voller, da ich mittlerweile auf einige überholte die auf der ersten Laufrunde waren. So ca. 500m vorm Ziel bin ich dann an einem vorbei, der schon so aussah a.) meine AK sein könnte und b.) auf der zweiten Runde war. Kurz darauf näherte sich aber mit schnellen Schritten ein weiterer Läufer und überholte mich. Ich konnte zwar nochmal beschleunigen und dran bleiben, aber die letzten 200 Meter gehen im Prinzip über etwas unebene Wiese, wo ich dann mehr damit beschäftigt war nicht umzuknicken anstatt noch mal einen Endspurt hin zu legen.
Im Endeffekt war es der Show-Down in der M45 um Platz 2-4, wir sind alle innerhalb von 8 Sekunden ins Ziel gekommen, mit meiner Gesamtzeit von 1:02:31 lag ich 2 Sekunden hinter dem 2. und 5 Sekunden vor dem 4. Platz 1 in der M45 war mit einer guten Minute auch nicht ganz so weit weg, da müsste ich nur beim Schwimmen und Laufen noch ein bisschen raus holen, wo generell auch noch Potential ist, waren ja früher meine stärksten Disziplinen.
Alles in allem ein gelungener Triathlonauftakt und macht schon Spaß wenn man das Training auch mal im Wettkampf umsetzen kann, eine Verbesserung gegenüber letzten Jahr von 4.5 Minuten ist schon traumhaft.
dalkemanInaIna war auch Top drauf und hat souverän die W50 gewonnen und konnte sich sogar über den 5. Gesamtplatz freuen. Bis auf Schwimmen, war sie sehr stark unterwegs, Radzeit super (Zweitbeste im Feld) und beim Laufen hat sie gegenüber Vorjahr auch noch eine Schüppe drauf gelegt, so dass sie Ihre Streckenbestzeit auch um eine Minute verbessern konnte.
Hier die Ergebnisse im Einzelnen, Schwimm-/Laufzeit beinhalten die Wechsel.
Sprintdistanz 500 m / 20 km / 5 km
14. Ketzer, Christoph 3. M45 1:02:31 S 10:29 R 30:58 L 21:06
5. Ketzer, Ina 1. W50 1:12:28 S 13:40 R 35:08 L 23:40

Danke an Tilo für die Bilder 🙂

 

DalkemanZiel

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